Zwei vietnamesische Familienbetriebe haben sich vor etwa 5 Jahren auf je eine Technik spezialisiert. Aufgrund der stark steigenden Nachfrage konnten beide Betriebe bereits eine stattliche Anzahl von Mitarbeitern einstellen. Die Kunstwerke werden in erster Linie von geschickten Frauen und teilweise sogar von Menschen mit körperlicher Behinderungen hergestellt, es steckt keine Kinderarbeit dahinter!
Kleine Papierstreifen werden mit einer speziellen Nadel gerollt, anschliessend geformt und mit etwas Leim zu einem filigranen Kunstwerk zusammengesetzt. Die Technik erfordert extreme Fingerfertigkeit, eine ruhige Hand und viel Geduld. Mit Ausnahme des gedruckten Textes ist alles von Hand gemacht. Auch sehr geschickte Bastler schwärmen ob der Qualität dieser einzigartigen Bilder.
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Für die Produktion einer Grusskarte im Format 15 x 15 cm wie in den Bildern oben benötigen die Künstler 30 - 60 Minuten. Bei grösseren Bildern entsprechend länger.
Der Betrieb beschäftigt bereits um die 100 Mitarbeiter, welche in klimatisierten Räumen aus den Papierstreifen einzigartige Resultate erzielen. Vor allem für Frauen ist dies eine grosse Chance: die Bezahlung ist zu örtlichen Verhältnissen überdurchschnittlich gut und die Arbeit ist nicht so ungesund wie auf den Reisfeldern, wo die Arbeiterinnen teilweise wochenlang knietief im Wasser stehen. Zudem arbeiten seit einigen Monaten auch an die 20 Menschen mit körperlicher Behinderung, darunter Taubstumme und Beinamputierte.
Bilder des Quilling Workshops:
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Das "Familienoberhaupt" ist gleichzeitig Firmengründer und lebte 30 Jahre in Frankreich, wo er sich mit westlichen Werten wie u.a. soziale Verantwortung vertraut machte. Die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend und die Arbeiten werden höchst professionell erledigt.
Die Karten werden in über 15 Länder weltweit exportiert. Die Nachfrage nimmt stark zu, die Wachstumsrate in den letzten 2 Jahren lag bei über 100 %. Wir haben mit den Produzenten ein Exklusiv-Vertrag für den Import in die Schweiz abgeschlossen.
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Stefan Schüpbach zusammen mit Firmen- |
Wir sind derzeit daran, zusammen mit den Produzenten eine neue Produktelinie aus Holz (Furnier) zu entwickeln. Dabei kommen natürliche wie auch gefärbte Holzteile zum Einsatz. Die Einzelteile werden mittels Laser ausgeschnitten und dann von Hand mit Leim zusammengefügt, so dass das entsprechende Bild entsteht. Die Karten bestechen durch kreatives Design und einmal mehr durch höchste Qualität in der Ausführung der Handarbeit.
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| Beispiel mit farbigem Holz (Furnier) | Beispiel mit naturbelassenem Holz (Furnier) |
Wir freuen uns, Ihnen bald eine grössere Palette an Motiven präsentieren zu können!
Am Ursprung dieser Kunstwerke steht die japanische Papierfaltkunst, in Fachsprache „Origami" genannt.
Einzelne Papierblätter werden so bearbeitet und zusammengesetzt, dass schlussendlich das gewünschte Objekt entsteht. Die grosse Kunst besteht darin, dass sich das Objekt schlussendlich wie im Bild links zusammenfalten lässt, sodass beim Öffnen der Pop-Up-Effekt entsteht.
Derzeit erarbeiten wir zusammen mit den Produzenten eine Kollektion von Souvenirkarten mit Schweizer Sehenswürdigkeiten.
Für die Fertigung einer Karte werden zwischen 30 Minuten und mehr als 2 Stunden benötigt.
Auch dieser Farmilienbetrieb beschäftigt einige dutzend Mitarbeiter. Der Designprozess wird vom Firmeninhaber höchst persönlich erledigt. Seine Schwestern vertreiben die Karten immer noch lokal auf dem Markt. Gleichzeitig exportieren sie immer mehr, u.a. nach Frankreich, Grossbritanien und Australien, aber bis anhin weder in die Schweiz noch nach Deutschland oder Österreich. Ein Exklusiv-Vertrag zwischen den Produzenten und HERVORragend für den Import in die Schweiz ist in Bearbeitung.
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Herstellung und Verkauf der Karten auf dem lokalen Markt
edited by Stefan Schüpbach, Januar 2012